#94 Die wertvollste Investition bist Du selbst • Der MUTivations Podcast mit Katja & Lena

Shownotes

In dieser Folge von Der MUTivations Podcast sprechen Lena und Katja über ein großes Wort: Reichtum.

Katja wünscht sich, dass mehr Menschen in sich selbst investieren – in die eigene Entwicklung, in neue Erfahrungen und in persönliche Fortbildung. Denn die „Zinsen“ daraus zeigen sich jeden Tag im eigenen Leben.

Doch was bedeutet Reichtum eigentlich wirklich? Lena startet mit der Definition aus dem Duden und stellt Katja die Frage: „Was gilt für Dich als wertvoll?“

Außerdem erzählt Lena eine sehr persönliche Geschichte aus ihrer Kindheit: Eine Freundin wollte damals tatsächlich von Lenas Eltern adoptiert werden – obwohl sie selbst Eltern hatte. Warum sie sich das gewünscht hat und was das mit Liebe, Geborgenheit und echtem Reichtum zu tun hat, erfährst Du in dieser emotionalen und inspirierenden Folge.

Eine Podcastfolge über Werte, Menschlichkeit und die Erkenntnis, dass die wichtigsten Dinge im Leben oft unbezahlbar sind.

Mehr Infos zu Katja https://katjaseibertbolz.de   Mehr Infos zu Lena https://lenasarikaya.de   Musik vonhttps://cdn.pixabay.com/download/audio/2022/06/27/audio_d1eeb72cda.mp3?

Transkript anzeigen

00:00:00: Zeit in alles Mögliche.

00:00:01: Also wie wichtig es ist, Geldzeit in sich selber zu investieren

00:00:05: damit man wächst.

00:00:12: Willkommen zum Motivations

00:00:15: Podcast mit der wunderbaren

00:00:16: Katja und der galaktischen Lena.

00:00:24: Hallo liebste Katja!

00:00:27: Hallo liebe Lena Du wolltest was erzählen liebeste Katja?

00:00:35: Weil wir zwei gerade im Vorfeld im Café waren eine Person beobachtet haben.

00:00:42: Zwei!

00:00:43: Zwei Personen?

00:00:44: Ja.

00:00:44: Ich habe gedacht, das muss ich jetzt kurz hier mit reinbringen.

00:00:47: Wir waren Kaffee trinken unserem normalen Café wo wir uns immer treffen bevor wir Podcast aufnehmen

00:00:52: und

00:00:52: es sind Ferien.

00:00:54: Und da war ein Mann mit seiner vermutlich Tochter – wir hoffen es war dann Tochter oder Patenkind was auch immer.

00:01:00: Also es war ein Mann mit Kind.

00:01:03: Der Mann hatte eine Mütze ganz tief ins Gesicht gezogen Eine Sonnenbrille Sehr müde und sehr, also der war durch.

00:01:14: Und

00:01:15: abwesend.

00:01:16: Also hat dieses Kind... Man hat richtig gemerkt er hat gar keinen Bock als.

00:01:20: ich glaube der wollte einfach nur schlafen.

00:01:23: Das Kind war gefühlt im Schlaf?

00:01:25: Nicht gefühlte.

00:01:30: Es ist noch nicht wirklich Frühling.

00:01:32: Wir haben hier dicke Jacken an und dieses Kind hatte Crocs ohne Socken, eine kurze Boxershorts an und ein T-Shirt.

00:01:41: Also ohne Socke, also ne kurze Hose ohne Stromfose.

00:01:44: Deswegen Schlafie.

00:01:45: Dann haben sie da gefrühstückt und er sah so...

00:01:48: Sie hat gefrühlt?

00:01:50: Er hat nur eine Flasche Wasser!

00:01:52: Ich glaube deswegen der war durchgemacht.

00:01:55: Der war oft hoch noch auf alle Fälle.

00:02:00: Warum ich das erzähle ist, die sind aufgestanden und gegangen in einem Selbstbedienungsrestaurant wo man das Geschirr wegbringt.

00:02:06: Und dann haben wir beide gemeint wie schade es ist dass das einfach eine schlechte Erziehung oder ein schlechtes Vorbild ist für die Tochter weil sie lernst nicht anders und dass sie später mal wahrscheinlich gar nichts dafür kann.

00:02:17: vielleicht keine Ahnung Weil er ihr's ja auch so beigebracht hat.

00:02:21: Vielleicht haben seine Eltern ihm ja auch sogar

00:02:23: vorgelegt.

00:02:26: Da möchte ich einfach sagen, wie wichtig das ist.

00:02:28: Dass man quasi für sich selber immer was investiert in Bildung, in Entwicklung, in Zeit und alles Mögliche.

00:02:35: also Wie wichtig es ist Geldzeit in sich selber zu investieren damit man wächst.

00:02:40: Absolut absolut.

00:02:43: Das wünsche ich mir für dieses Mädchen

00:02:45: Das wünsch ich mir Für alle Menschen

00:02:47: Ja.

00:02:48: aber deswegen kam ich einfach nur drauf wie wichtig noch mal letzte Woche über meine Ausbildung, die jetzt zu Ende gegangen ist.

00:02:56: Wo ich gedacht habe, das war echt viel Geld!

00:02:57: Das war viel Zeit und ich so dankbar bin, dass ich es doch gemacht habe, dass sich das selber gezahlt hab' und dass ich die Zeit aufgenommen und es war viel Arbeit.

00:03:05: Du weißt es?

00:03:06: Und es investiert Zeit in euch... ...in eure Entwicklung für euch.

00:03:14: Das ist das Wichtigste.

00:03:15: Es ist wie Sparen, das ist wie Geld auf dem Konto Absolut.

00:03:18: Damit könnt ihr und die Zinsen sind dann quasi das, was ihr in eurem täglichen Leben habt?

00:03:22: Die Früchte,

00:03:22: die du ernten kannst.

00:03:24: Und das merkst du im Nachgang immer wieder!

00:03:27: Das ist so wertvoll und das lässt dich einfach

00:03:30: wachsen.

00:03:30: Ich weiß

00:03:32: dass es in diesem Prozess Zeit, Geld, Nerven kostet und man auch immer wieder verzichten muss.

00:03:40: und das hast du auch weil du hattest echt viele Termine, du hättest viele Hausaufgaben, du hatest viele Treffen.

00:03:46: Aber dieses Gefühl am Ende, wenn man es dann erreicht hat und ich durfte ja daran teilhaben.

00:03:51: Das ist einfach so unbezahlbar!

00:03:53: Und auch im Nachgang, wenn du eben diese Früchte erntest und merkst jetzt kann ich von diesem Werkzeug was ich dazu gelernt habe profitieren.

00:04:01: Jetzt kann ich's anwenden.

00:04:02: das ist so wunderbar.

00:04:04: Ja wie Du sagst investier in Dich und Du bist das wertvollste was Du hast.

00:04:11: So das war mein Start

00:04:17: Das ist super und dass es unbezahlbar.

00:04:20: Und das kann auch dazu eine schöne kleine Überleitung sein, was ist für dich Reichtum?

00:04:31: Gesundheit!

00:04:33: Ja...und ich habe hier eine Definition aus dem Duden über Fluss an materiellen Gütern

00:04:41: Fülle

00:04:41: von etwas als wertvoll empfundenem.

00:04:45: Ah, materielle Güte.

00:04:46: Aber im Fund finde ich besser?

00:04:49: Ja!

00:04:50: Und jetzt Achtung was als wertvoll gilt entscheidet nicht der Geldbeutel also nicht zwangsläufig und das kannst du ja entscheiden dass entscheiden die Menschen die neben dir stehen und was sie dir sagen bevor du vielleicht morgens das Haus verlässt.

00:05:06: Das

00:05:07: steht aber nicht im Dunen.

00:05:07: Nein.

00:05:13: Ich habe dazu eine kleine Geschichte mitgebracht, die zu dem Zeitpunkt als ich sie erlebt habe schon ein AHA war.

00:05:23: Aber das AHA heute ist noch mal viel größer und die möchte ich mit dir und den Zuhörenden teilen.

00:05:29: Und ich finde Sie sehr wertvoll!

00:05:31: Ich war vielleicht sechs oder sieben Jahre alt und da sagte meine damalige Freundin – wir haben Wand an Wand gewohnt Ich fände es so toll, wenn deine Eltern mich adoptieren würden.

00:05:48: Wirklich?

00:05:48: So aus dem Nichts!

00:05:49: Und ich habe das damals nicht verstanden und habe sie angeguckt mit großen Augen und habe gesagt ganz kurz aber Adoption gibt's doch immer, wenn man keine Eltern hat und du hast doch Eltern.

00:06:01: deswegen verstehe ich das jetzt nicht.

00:06:04: und dann hat sie gesagt ja ich hab Eltern Aber weißt Du bei dir beobacht dich dass deine Mama dich immer umarmt immer kuschelt Und die immer sagt, dass sie dich liebt.

00:06:16: Das hat meine Mutter tatsächlich immer gemacht und egal ob andere dabei waren oder nicht.

00:06:21: Für mich war das so selbstverständlich.

00:06:22: Es war eines der ersten Momente in denen ich festgestellt habe... Achso!

00:06:27: Das ist gar nicht so selbstständig, dass man überhaupt jemanden habt, der an dich glaubt, der dich liebzt, der dir wie du bist und der dir Mut zuspricht.

00:06:38: Ich hab

00:06:40: oft

00:06:41: gedacht dass ich arm groß geworden bin.

00:06:47: Und heute weiß ich noch mal mehr, wie reich ich groß geworden Bin und das ist eben meine Definition von Reichtumfreude, dass sich also speziell von meiner Mutter diese bedingungslose dauerhafte Liebe, Wärme, Zuspruch erhalten habe und bis heute noch erhalte die immer für mich da ist, die immer ein offenes Ohr hat.

00:07:17: Und ich möchte dir und allen Menschen da den Spiegel vorhalten und die Frage stellen was es für dich reicht um?

00:07:25: Und du hast eben gesagt Gesundheit das ist für mich auch unendlich unbezahlbar also überhaupt gesund wach zu werden überhaupt wacht zu werden einen neuen Tag geschenkt zu bekommen und sich diese Punkte auch und gerade in der aktuellen Zeit bewusst zu machen.

00:07:45: Weißt du?

00:07:46: Also wir denken vielleicht, ich nehme mich nicht aus.

00:07:50: ganz häufig also bei mir waren es einfach die zwei Streifenschuhe, die ich hatte und ich wollte unbedingt drei Streifenschuhe haben und das war unerreichbar!

00:07:57: Das war utopisch.

00:07:59: Es gab nicht mal diese Option diesen Gedanken daran weil es war klar dass konnten wir uns nicht leisten.

00:08:03: ja sechs Kinder zu Hause völlig okay und das ist überhaupt kein Vorwurf an meine Eltern gar nicht.

00:08:08: Aber im Nachgang zu sagen, wir waren doch so reich.

00:08:17: Und das finde ich das Geschenk.

00:08:20: Ich

00:08:20: habe ähnliche Geschichte.

00:08:22: Ich bin ja mit achtzehnten von meinem Vater zur meiner Mutter gezogen und es hätte ich glaube ich also diesen letzten Impuls den ich da hatte hat eine Freundin mir gegeben weil die zu ihr... Die hat auch zu Hause gesagt mein Vater ist nicht mein Vater.

00:08:36: Also sie hat auch nicht mit ihm geredet und die hat gesagt wenn sie könnte ein Wunsch frei hätte und was sie glücklich machen würde, wird sie gehen.

00:08:45: Und die hat zu mir gesagt du hast die Chance.

00:08:48: also ihr hattet mir wirklich... Also ihr habt mir das schon irgendwie sofort die Augen gezeigt und hat auch gemeint ich würd sofort gehen.

00:08:56: Die hatte die Chance nicht.

00:09:00: Ja und es ist schon auch ein Stück Freiheit und natürlich Glück und dass du dann dass ich die Möglichkeit gehabt habe wirklich so sagen okay fang halt nochmal neu an.

00:09:11: Also behütet in einem soften Staat, also jeder kann irgendwie vielleicht nochmal neu anfangen.

00:09:17: aber das ist halt schon auch ein harter Cut irgendwo ohne Geld irgendwohin zu gehen.

00:09:21: Natürlich

00:09:22: und es kostet mit Sicherheit auch

00:09:24: Kraft.

00:09:26: Aber dann ist die Frage eben was willst du?

00:09:28: Ja, aber jetzt wo du es gerade sagt habe ich mich wirklich an sie ja erinnern.

00:09:33: Ich könnte, ich würde gehen.

00:09:36: Das war so.

00:09:36: da die initiale Gedanke von mir Ich kann ja etwas anders machen

00:09:42: Absolut.

00:09:43: Und ich glaube, das ist halt auch der Grund warum wir immer sagen aufgeben ist keine Option irgendwo muss es eine Lösung sein.

00:09:48: Ich glaube, dass ist das Geheimnis von Menschen die halbe Lösungsorientiert denken, die sind nicht im Problem sondern in einer Lösung und das macht dann auch glücklich oder?

00:09:59: Also wie du sagst, es kostet halt Aufwand wie jetzt mit der Ausbildung.

00:10:02: Ja!

00:10:03: Sag mal wie lange ging deine Ausbildung?

00:10:05: Es fliegt dir nix zu.

00:10:07: Wie lange ging deine Ausbildung?

00:10:09: Das war jetzt nicht ein Wochenende, das waren nicht zwei Wochenenden.

00:10:11: Also es ging wirklich über so viele Monate da immer wieder zu verzichten Prioritäten zu setzen auch Freunden abzusagen und zu sagen ich würde schon gerne mich am Wochenende mit dir treffen aber ich kann nicht.

00:10:22: Ich habe mich jetzt dafür entschieden Und das kostet sehr viel Kraft und hat auch sehr viel Geld gekostet Sehr viel Zeit gekosted.

00:10:29: Aber für sich dieses Invest dass ist unbezahlbar der Austausch mit Menschen

00:10:37: Und das sind wir halt wieder bei den Prioritäten.

00:10:39: Also entweder du bist halt gerne quasi bequem und lässt es so laufen wie bisher oder du nimmst halt einmal alles in die Hand und machst irgendwas, und es ist unbequem aber es ist halt eine andere Lösung.

00:10:53: also es wird halt ein anderer Weg sein

00:10:56: Komplett neue Türen.

00:10:58: Immer,

00:10:58: sowieso!

00:10:58: Wenn du erstmal auf den Weg bist dann kommen ganz viele Wege plötzlich noch dazu.

00:11:02: und überleg mal was für spannende Menschen du gerade bei der Ausbildung die du jetzt gemacht hast nochmal kennenlernen durftest, die dir im normalen Leben

00:11:10: mal

00:11:11: selten über einen Weg gelaufen

00:11:13: werden?

00:11:13: Also wirklich also ganz tolle Menschen.

00:11:16: Ganz besondere Menschen ja.

00:11:19: Also ihr Lieben Hausaufgabe mögliche Gedankenhausaufgaben.

00:11:23: Definiert doch ernsthaft mal für dich, was ist Reichtum für mich?

00:11:29: Wie reich bin ich tatsächlich?

00:11:31: und da musst du nicht in den Geldbeutel schauen.

00:11:34: Sondern einfach mal überlegen, was es für mich reicht um.

00:11:37: Was habe ich alles schon?

00:11:38: Was hatte Ich durfte ich genießen?

00:11:41: Und auf der anderen Seite eben, was investiere ich in mich?

00:11:46: Was ist mein nächster Invest in Mich?

00:11:49: Was steht an?

00:11:50: Ja, das möchte ich mir gönnen.

00:11:53: Darf ich mir gönnen?

00:11:54: Was werde ich mir gerne?

00:11:55: Notiert euch die zwei Punkte.

00:11:57: Und es muss ja gar kein großer investieren kann ja auch ein kleiner erst mal für einen Anfang sein, das muss ja keine große Ausbildung sein.

00:12:02: aber einfach nur und wenn's mal im Freitag Nachmittag ist und Samstag nachmittags spazieren gehen irgendwas Kleines nur für dich.

00:12:10: vielleicht auch mal einfach nur Vollbad mit abgeschlossener Badezimmertür.

00:12:15: Ja, Zeit für dich!

00:12:17: Oh

00:12:17: Gott... Also weißt du das sind ja auch Sachen in den Westen?

00:12:21: Ein Abo für ein Fitnessstudio ist auch was für dich.

00:12:25: Es gibt so viele kleinere Kleinigkeiten.

00:12:30: Hauptsache du fängst an.

00:12:32: Viel Spaß beim Ausprobieren

00:12:34: und

00:12:34: wir freuen uns über euer Feedback.

00:12:37: Habt einen wunderschönen Tag, tschüss!

00:12:42: Danke fürs Zuhören.

00:12:44: Katja und Lena freuen sich auch über dein

00:12:46: Feedback.

00:12:47: Was hat dir gefallen?

00:12:48: Was wünschst du dir an Themen?

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